Looooong Lines und longer Jumpsessions in Frankfurt am 11./12.07.09Vergangenes Wochenende war das erste große Event des Vereins in Frankfurt in Zusammenarbeit mit Gibbon Slacklines und der Morebar . Wind, Sonne, Sand, Regen, Lagerfeuer, Gitarrenklänge, Lange Lines, kurze Lines, wenig Schlaf. Es fehlte nichts für ein perfektes Slackline-Wochenende. Moment, wer braucht Wind und Regen zum Slacklinen?? Kein Mensch. Bereits als am frühen Samstagmorgen die Line nach einer viel zu kurzen Nacht per Boot über den Main gebracht wurde war klar, dass der Wind mindestens genau so stark wehte wie beim Testaufbau. Schon das Wochenende zuvor hatte die Line dermaßen gewackelt, dass an eine Begehung nicht zu denken war. Aus diesem Grund wurde die Line morgens erst leicht gespannt und gegen 14:00 Uhr wurde ihr der letzte zum Gehen notwendige Feinschliff verpasst. Nach kurzem Zögern und starkem Auf und Ab der Line wurde jedoch entschieden, die Line wieder abzubauen. Da der Materialverschleiß bei solchen Windstärken nicht bekannt ist, schien es viel zu gefährlich, die Line gespannt zu lassen. Das Entspannen war nicht erfreulich, aber sofort wurde zum freudigen Entspannen über gegangen. Der Slackline-Park direkt hinter der Longline entpuppte sich dank seines Sand-Untergrundes für das perfekte Areal um neue Tricks auszuprobieren. Einige sehr gute Jumpliner waren extra angereist und gaben ihr Bestes. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie sehr das Niveau im Slacklinen schon wieder gestiegen ist. Die Slacklinerei ging bis in die späten Abendstunden und auch die Zuschauer waren bis sehr spät in die Nacht am Staunen und Ausprobieren. Zwischen Feuertonnen und Chillout-Area wurde geslacked bis die Sandkörner und Slackliner flogen. Dank der Spende eines 80 Meter Statikseils von Globetrotter ging es am nächsten Tag mit neuem Elan an den Aufbau der Waterline. Nicht wie am Tag zuvor um 6:00 Uhr (da sind einige erst ins Bett), sondern ganz entspannt um 14:00 Uhr. Das Statikseil entpuppte sich als wahrer Lineberuhiger und der Aufbau war schnell erledigt. Leider hatte das sehr wenig Einfluss auf die Schwierigkeit der Line. Trotz zahlreicher sehr ambitionierter Versuche der Teilnehmer wurde die Line nicht begangen. Andy Lewis beeindruckte bei seinen Versuchen, unter Anderem mit einem 3-fachen Rückwärtssalto in´s nicht ganz glasklare Wasser des Mains. Der Wettbewerb fiel durch die Verzögerung am Vortag und die Schwierigkeit der Line eher entspannt aus. 1. Platz: Andy Lewis 2., 3., 4. Platz liegen irgendwo zwischen Thomas Jakob, Chris Kruse, Frederik Zimmermann, Patrick Riffel, Reinhard Kleindl und allen Anderen, die es versucht haben. Das Ergebnis wurde, wie die Abende zuvor auch die Jumpsessions, an der Morebar kräftig gefeiert. Danke an alle, die dieses Event möglich gemacht haben und eines ist sicher: Wir kommen zurück und werden diese Biest über den Main spannen und schlussendlich auch begehen!!
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